Rücktrittsbelehrung

Verbraucher haben das folgende Rücktrittsrecht.

Rücktrittsrecht

Wenn der Kaufvertrag unter ausschließlicher Zuhilfenahme fernkommunikationstauglicher Mittel, wie in § 5a Abs 2 KSchG (Konsumentenschutzgesetz) beschrieben, zustande kommt, kann der Verbraucher seine Bestellung innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Ware oder Bestellung der Dienstleistung, ohne Angabe von Gründen in Textform (E-Mail, Brief, Fax) oder durch Rücksendung der Ware widerrufen. Eine KschG-konforme Widerrufsbelehrung wird dem Verbraucher vor Vertragsabschluß zugestellt. Die Frist beginnt mit dem Tag des Eingangs der Ware beim Verbraucher, bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren bei Eingang der ersten Teillieferung. Bei Nichterfüllung unserer Informationspflichten gemäß § 5d Abs 1 und 2 KschG beträgt die Rücktrittsfrist 3 Monate ab dem Tag des Einganges der Ware beim Verbraucher. Wenn die Informationen innerhalb dieses Zeitraumes nachgeholt werden, beträgt die Frist 7 Werktage vom Zeitpunkt der Nachholung der Informationen an.

Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des schriftlichen Widerrufs an:
SEPH GmbH,
Eichenweg 33/7,
8042 Graz,
Österreich

Vom Rücktrittsrecht ausgeschlossen sind folgende Geschäftsfälle:

- Kaufverträge über Produkte, die nach Kundenspezifikationen individuell angefertigt werden und eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind im Besonderen Systemkonfigurationen nach dem BTO-Prinzip (build-to-order).

- Kaufverträge, bei denen an die erworbenen Waren auch Dienstleistungen gekoppelt sind (z.B. Installation bei SEPH erworbener Software auf ebenfalls bei SEPH gekauften Systemen)

- Dienstleistungsverträge, mit deren Ausführung bestellungsgemäß dem Verbraucher gegenüber innerhalb von 7 Werktagen ab Vertragsabschluss begonnen wird

- Kaufverträge über Software, sofern die gelieferten Waren entsiegelt wurden.

- Bereits geöffnete oder registrierte Garantieverlängerungen und -erweiterungen.

Rücktrittsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies gilt nicht, wenn die Verschlechterung der Ware ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie etwa in den Geschäftsräumlichkeiten der SEPH möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Der Verbraucher kann die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die Ware nicht wie sein Eigentum in Betrieb nimmt und alles unterlässt, was den Wert beeinträchtigen kann. Es gilt nach § 5g Abs 2 KSchG als vereinbart, dass der Verbraucher die Kosten des Rücktransports, unabhängig vom Wert der Sache, zu tragen hat, wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht.
Die bereits erbrachten und somit endgültig nicht dem Widerruf unterliegenden Dienstleistungen (Zusammenbau bzw. Zerlegung von Komponenten, Installation und Lizenzvergabe von Software) vermindern entsprechend den zur Rückerstattung an den Kunden gelangenden Kaufpreis bzw. werden dem Kunden bei Annahmeverweigerung in Rechnung gestellt und als offene Forderung behandelt werden.

Ende der Rücktrittsbelehrung