Blog List

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Heute startet die bundesweit verfügbare Investförderung für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher. Abgewickelt wird dies von der Förderstelle OeMAG, Informationen zur Antragstellung unter: www.oem-ag.at

 

 

Bild könnte enthalten: Himmel, Baum, Gras, Pflanze, Wolken, im Freien und Natur

 

 

Investitionsförderung als gute Grundlage - Verzehnfachung verlangt jedoch deutlichere Impulse 

Bereits im Jänner startete bundesweit eine Einspeisetarif-Förderung. Ab heute steht auch für die Umsetzung größerer PV-Projekte, die auf die eigenständige Stromversorgung anstatt der Einspeisung in das Netz setzen, sowie für Stromspeicher eine zusätzliche Förderschiene zur Verfügung. PV-Anlagen werden mit bis zu 250€ pro Kilowattpeak (kWp) unterstützt und Stromspeicher mit 200€ pro Kilowattstunde (kWh). 

Durch den Beschluss des PVA-Notpakets stehen dieses Jahr deutlich mehr Fördermittel als letztes Jahr zur Verfügung. Für die Förderung von PV-Anlagen stehen 24 Millionen Euro zur Verfügung (2019: 9 Mio. Euro) und für die Förderung von Stromspeichern weitere 12 Millionen (2019: 6 Mio. Euro). Neu ist auch die Beschränkung der maximal förderbaren Speichergröße. PV- und Speicheranlagen können größer gebaut werden, gefördert werden jedoch max. 500 kW bei PV-Anlagen bzw. 50 kWh beim Stromspeicher. DI Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) freut sich: "Als Verband haben wir uns im vergangen Jahr massiv für eine Erhöhung des Förderbudgets eingesetzt, damit sich einerseits die finanziellen Förderengpässe nicht wiederholen und andererseits die Zeit bis zum Inkrafttreten des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes überbrückt werden kann." Damit konnte der PVA einer seiner wichtigsten Forderungen erfolgreich durchbringen und erwartet sich einen spürbaren PV-Ausbau. Paierl sagt: "Durch die Anhebung der Fördermittel schwenken wir zwar auf den notwendigen Ausbaupfad ein, jedoch reicht das noch lange nicht aus, um die gesetzten Ziele in der vorgesehen Zeit zu erreichen - dafür braucht es deutlichere Impulse um die angestrebte Verzehnfachung der PV-Leistung bis 2030 tatsächlich zu erreichen."

 

Kleinanlagenförderung muss nun rasch folgen

Die Situation bei der alljährlichen PV-Kleinanlagenförderung, die über Klima- und Energiefonds abgewickelt ist allerdings noch unklar. Grund für den verspäteten Förderstart ist das ausständige Bundesbudget. Der PVA ist jedoch zuversichtlich, dass das wichtigste Instrument der Bürgerbeteiligung des Klima- und Energiefonds auch dieses Jahr wieder in voller Höhe zur Verfügung gestellt wird, auch wenn sich der Start bedauerlicherweise verzögert. Die deutliche Erhöhung des Förderbudgets 2019 gab der Branche einen wichtigen Rückhalt und schaffte erstmals Kontinuität für Branche und Bürger/Innen.

 

 

Quelle: Bundesverband Photovoltaic Austria, Judith Pospischil

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200310_OTS0059/bundesweite-foerderung-fuer-photovoltaik-und-stromspeicher-startet-morgen

 

 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Luxemburg ist das erste Land der Welt in dem alle öffentlichen Verkehrsmittel gratis sind. Mit diesem Schritt will man Menschen dazu bewegen, vom privaten Auto auf öffentliche Transporte umzusteigen. Die Gratis Öffis sind ein Teil eines umfassenden Konzepts zur Verkehrswende in Luxemburg.

 

© Harald Tittel/​dpa

Der luxemburgische Mobilitätsminister François Bausch sagt: "Das oberste Zeil ist es, den öffentlichen Transport so attraktiv und zuverlässig wie möglich zu machen, sonst kann ein Umdenken nicht gelingen". Aus diesem Grund wird auch in den Ausbau von Bus- und Bahnlinien investiert. Rund vier Milliarden Euro stehen für die Eisenbahn im Land bereit und 550 Millionen Euro für die Tram in der Hauptstadt. 

Bausch sagt: "Luxemburg will ein für moderne Mobilität im 21. Jahrhundert in Europa sein." Als zweit-kleinstes Land der EU und mit nur zirka 600.000 Einwohnern sei die Lage zwar nicht eins zu eins auf andere Länder übertragbar, aber Luxemburg könne ein "Laboratorium" sein, das zeige, wie man "individuell und intelligent" zwischen Verkehrsmittel wechseln könne, um von A nach B zu kommen. Durch die kostenfreien öffentlichen Verkehr entstehen dem Staat Mehrausagaben in Höhe von 41 Millionen Euro im Jahr. Kostenpflichtig bleibt nur die 1. Klasse. 

 

Quelle: https://www.zeit.de/amp/mobilitaet/2020-02/oepnv-luxemburg-oeffentliche-verkehrsmittel-kostenlos-ausbau-bus-bahnlinien?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x&__twitter_impression=true

 

 

 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Mit dem heutigen Tag beginnt die Fastenzeit und es wird wieder auf unterschiedlichste Dinge verzichtet. Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurde noch nie größer geschrieben als in der jetzigen Zeit. Wie wäre es also mit "Autofasten"?  Das Fahrrad wird von Jahr zu Jahr beliebter. Die Gründe dafür sind neben Umweltschutzaspekten die Vermeidung von Staus, die überbelasteten öffentlichen Verkehrsmittel und die mittlerweile unzähligen Innovationen der Radindustrie. 

 

© DECATHLON Oesterreich/ Unterwegs mit Elektromobilität: Faltbares EBike

 

Fahrradexperte Georg Kafka erklärt im Folgenden welche Innovationen heuer besonders gefragt sind und wie sie dazu führen das Auto stehen zu lassen.

 

Faltbares E-Bike statt Auto: Unterwegs mit Elektromobilität 

Elektrofahrräder sind nach wie vor stark gefragt, durch den zuschaltbaren Antrieb erspart man sich Kräfte-raubendes Treten und Zeit. Für den Fall, dass es doch einmal zu regnen beginnt, gibt es die perfekte Lösung, um auf öffentliche Verkehrsmittel mit wenig Platzbedarf umzusteigen. Es handelt sich um E-Bike, das sich zusammenfalten lässt. Kafka erklärt:"Das faltbare E-Bike wird in diesem Jahr bei Bike-Liebhabern definitiv im Gespräch sein. Für Reisen und lange Transportstrecken ist es ideal, aber auch um Platz im Keller, in der Garage oder in der Wohnung zu sparen." 


Autofreie Zone mit Sportprogramm: Mountainbike oder Rennrad?
 
Viele stehen vor der Entscheidung ob sie sich ein sportliches Mountainbike, mit dem auch unebene Wege gut befahrbar sind oder doch ein leichtes Rennrad für den schnellen Straßenverkehr anschaffen sollen. Kafka weiß, dass man sich darüber dieses Jahr keine Gedanken mehr machen muss. "Die optimale Innovation für alle die gerne lange Trekking-Strecken schnell fahren möchten ist ein Cross Bike. Dies ist eine Kombination aus Rennrad und Gelände-Rad. Ein leichter Aluminium Rahmen sorgt für geringes Gewicht, Agilität und dynamisches Fahrverhalten. Aufgrund der abgesenkten Rahmen-Geometrie hat man aber im Vergleich zu einem klassischen Rennrad einen höheren Fahrkomfort und durch die Federgabel am Vorderrad ist es auch möglich auf nicht asphaltierte Straßen bequem zu fahren. 
 

Autofasten mit Kindern: Mit dem Scooter zum Kindergarten
 
Die Challenge kann man auch mit kleinen Kindern meistern. Georg Kafka empfiehlt in diesem Fall als Alternative zum Fahrrad einen Scooter. Scooter sind bei den Kindern sehr gefragt und durch die intuitiven Lenksysteme lernen die Kinder schnell und einfach damit zu fahren. Zusätzlich wird das Gleichgewicht geschult, die Auge-Hand-/Fuß-Koordination gefördert und auch Spaß an der Bewegung geweckt. 
 
Artikel Online geschalten von: / holler /
 
 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

In der ersten Februar-Woche wurde ein Drittel des Stromverbrauchs in Österreich durch Windkraft gedeckt. Am Mittwoch dem 05. Februar wurde mit 67 Millionen kWh der Windstromrekordwert in Österreich erreicht.

© Wind Europe

Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft fordert Rahmenbedingungen, die einen ambitionierten Ausbau der Windkraft ermöglichen und merkt an, dass die Windkraft zwei Drittel ihres Strom im Winterhalbjahr produziert, gleichzeitig ist dies auch die Zeit in der, der Stromimport in Österreich am stärksten ist. "Für eine 100 prozentige Stromversorgung ist der Ausbau der Windkraft besonders wichtig, je mehr Windräder, desto weniger Strom aus den Atom- und Kohlekraftwerken müssen aus dem Ausland importiert werden. 

Die Mittel im Ökostromgesetz sind bereits ausgeschöpft, deshalb gibt es derzeit keine Umsetzungsperspektiven für neue Windkraftwerke."Grundvoraussetzungen für einen Umbau der Stromversorgung zu einer hundertprozentigen erneuerbaren Stromproduktion, sind ambitionierte und stabile Rahmenbedingungen", so Moidl und fordert ein Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, das den nötigen Ausbau der Windkraft ermöglicht.

Wind Europe bietet mit der Website "Wind Power Numbers Daily" eine Tagesauswertung für die Windstromproduktion. Aktuell wird der Anteil des Windstroms aller europäischen Länder dargestellt. Interaktive Grafiken ermöglichen gezielte Zugriffe auf die Werte: windeurope.org/daily-wind

Weitere Infos: IG Windkraft

 

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

 

In einem neuen Artikel, der in der Zeitschrfit ACS Photonics veröffentlicht wurde, beschreiben Forscher der University of California in Davis, wie sie ein sogenanntes "Anti-Solar-Panel" bauen.

Bild könnte enthalten: Himmel, Baum, Wolken, im Freien und Natur

 

Diese neue Art der Solartechnologie funktioniert in umgekehrter Weise zu einem tradititonellen Solarpanel. Während ein reguläres Solarmodul Energie von der Sonne zur Erde einfängt, fängt das Anti-Solar-Modul Energie ein, die von der Erde in den Weltraum gelangt. Wärme, die bei Einbruch der Dunkelheit von der Erdoberfläche abgestrahlt wird, wird vom Anti-Solar-Panel aufgenommen und zur Erzeugung von nutzbarer Energie verwendet.

„Eine normale Solarzelle erzeugt Strom, indem sie Sonnenlicht absorbiert, wodurch eine Spannung über dem Gerät auftritt und Strom fließt. Bei diesen neuen Geräten wird stattdessen Licht emittiert und Strom und Spannung sind in die entgegengesetzte Richtung gerichtet, aber Sie erzeugen immer noch Strom “, sagte Jeremy Munday, Professor für Elektro- und Computertechnik an der UC Davis in einer Erklärung.

Derzeit können herkömmliche Sonnenkollektoren nachts oder wenn das Sonnenlicht verdeckt wird, keine Energie produzieren. Stattdessen liefern sie Strom über eine Netzmessung, bei der überschüssiger Strom in ein öffentliches Versorgungsnetz eingespeist wird. "Solarzellen sind insofern begrenzt, als sie nur tagsüber arbeiten können, während diese Geräte rund um die Uhr arbeiten können, was der eigentliche Vorteil ist", sagte Munday gegenüber CNN. "Niemand will Strom verlieren, wenn die Sonne untergeht."

Die Anti-Solar-Module befinden sich jedoch noch in der Testphase. Die hergestellten Prototypen erzeugen unter idealen Bedingungen 50 Watt Strom pro Quadratmeter. Das sind nur etwa 25 Prozent dessen, was Sonnenkollektoren an einem Tag erzeugen können.

 

Artikel von: Joseph Guzmann

Quelle: https://thehill.com/changing-america/sustainability/energy/481906-new-anti-solar-panel-generates-electricity-in-the-dark

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.